The Clearing · Cathy Wietelmann
Du bist nicht verwirrt.
Du weißt es längst.
Nicht noch mehr Selbstoptimierung.
Sondern ein Weg zurück zu dir.
Vielleicht kennst du das
Du nennst es Verwirrung.
Ich glaube, es ist etwas anderes.
Denn dir fehlt keine Klarheit. Du hast nur so lange gelernt, deiner eigenen Wahrheit nicht mehr zu vertrauen, dass sie sich inzwischen wie Unsicherheit anfühlt.
Tief in dir weißt du längst, was du fühlst.
Hier geht es nicht darum, jemand Neues zu werden — sondern dich an die Frau zu erinnern, die du warst, bevor du angefangen hast, an dir selbst zu zweifeln.
Für dich
Erkennst du dich wieder?
Vielleicht bist du an einem Punkt angekommen, an dem du dich selbst kaum noch spürst.
Du hast gelernt, stark zu sein. Zu funktionieren. Für andere da zu sein. Und dabei ist deine eigene Stimme immer leiser geworden.
Du erklärst dich häufiger, als dir lieb ist. Deine Gefühle. Deine Grenzen. Deine Entscheidungen. Als müsstest du dir das Recht verdienen, sie überhaupt zu haben.
Du merkst oft erst dann, wie erschöpft du bist, wenn plötzlich niemand etwas von dir erwartet.
Du atmest auf, wenn niemand etwas von dir braucht. Und schiebst dieses Gefühl sofort wieder beiseite.
Manchmal fragst du dich, wann du eigentlich aufgehört hast, dir selbst zu vertrauen.
Vielleicht hat dieses Gefühl nicht erst mit einer bestimmten Beziehung begonnen. Vielleicht kennst du es schon, seit du ein kleines Mädchen warst.
Du hast gelernt, dich anzupassen. Zu harmonisieren. Nicht zu viel zu sein. Nicht zu laut. Nicht zu sensibel. Nicht zu unbequem.
Aber vielleicht geht es gar nicht darum, noch mehr an dir zu arbeiten.
Vielleicht geht es darum, all das loszulassen, was nie wirklich zu dir gehört hat.
Und dich an die Frau zu erinnern, die du warst, bevor die Welt dir erzählt hat, wer du sein solltest.
Wenn beim Lesen etwas in dir leise „Ja" gesagt hat, dann bist du hier genau richtig.
Der Sonntagsbrief
Jeden Sonntag ein paar Zeilen — wie ein Brief an eine Freundin.
Über Klarheit, über deine Stimme und über das, was nach dem Nebel auf dich wartet.
Leise, ehrlich, ohne Druck.
Kein Spam. Nur der Brief.
Hinter The Clearing
Ich bin Cathy.
Ich habe nie nur mit Menschen gearbeitet. Ich habe ihren Geschichten zugehört. Oft wurden sie nie ausgesprochen. Der Körper hat sie längst erzählt.
Anspannung, die sich im Kiefer festsetzt. Schultern, die unmerklich immer höher wandern. Ein Atem, der kaum noch Raum bekommt. Ein Lächeln, das nicht mehr bis in die Augen reicht.
Ich arbeite mit Menschen, seit ich siebzehn bin. Erst eine Ausbildung in Physiotherapie, dann eine als Medizinische Fachangestellte. Ein Motorradunfall irgendwo dazwischen. Kliniken auf chirurgischen Stationen. Personal Training, Körperarbeit. Eine Zeit in Australien, eine Zeit in Bali, eine Zeit im Management. Und heute im Coaching.
Der rote Faden war immer derselbe: mit Menschen sein, ihnen zuhören — während ihre Körper längst antworten. Und dabei habe ich immer wieder dasselbe erlebt:
Der Körper weiß oft längst, was wir uns selbst noch nicht eingestehen können.
Damals wusste ich noch nicht, warum mich das so berührt. Heute weiß ich es.
Weil ich selbst erfahren habe, wie es sich anfühlt, sich Stück für Stück zu verlieren. Wie leicht man beginnt, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Wie lange man versucht, sich selbst zu erklären, bis man sich irgendwann kaum noch hören kann.
Und wie leise der Weg zurück beginnt. Nicht mit einer großen Entscheidung — sondern in dem Moment, in dem man der eigenen inneren Stimme wieder ein kleines bisschen mehr glaubt als den Stimmen im Außen.
Genau das ist heute meine Arbeit. Ich glaube nicht daran, Frauen zu verändern. Ich glaube daran, ihnen einen Raum zu geben, in dem sie sich an die erinnern können, die sie schon immer waren.
The Clearing ist der Ort, an dem du wieder atmen darfst.
— Cathy
Ehrlich
Wen ich meine.
Und wen nicht.
Für dich.
- Du steckst in einer Beziehung, die dich langsam kleiner gemacht hat. Oder du löst dich gerade — leise, Schritt für Schritt.
- Du hast schon viel gemacht — Therapie, Bücher, Retreats. Und trotzdem ist da diese eine Stelle, an der es nicht weitergeht. Nicht weil dir Wissen fehlt, sondern jemand, der dich hört, während du es endlich aussprichst.
- Du suchst keine Lösung, die dich repariert. Du suchst jemanden, der dich sieht — ohne dich verbessern zu wollen.
- Du bist müde davon, andere zu fragen, was du eigentlich schon weißt.
Nicht für dich.
- Du suchst Mindset-Hacks, Manifestation oder jemanden, der jedes Gefühl bestätigt. Das bin ich nicht.
- Du brauchst schnelle Antworten. Dieses Tempo habe ich nicht.
- Du bist noch nicht bereit, das Wahre laut zu sagen. Das ist in Ordnung. Lies die Briefe. Komm zurück, wenn es soweit ist.
Zu zweit, zwölf Wochen
Wenn du spürst, dass du bereit bist, tiefer zu gehen.
Zwölf Wochen, in denen es nicht um Selbstoptimierung geht.
Sondern darum, wieder zu hören, was in dir längst da ist.
Wer bist du, wenn du niemandem mehr gefallen musst? Was brauchst du wirklich? Wo hast du Ja gesagt, obwohl du Nein meintest? Und welche Menschen dürfen dich auf deinem weiteren Weg begleiten — und welche nicht mehr?
Ich werde dir keine Antworten geben.
Ich stelle die Fragen, die dich zurück zu deinen eigenen führen.